E-Mail

Neuigkeiten

„Motor und Seele“ für seine Heimatstadt

Msgr. Anton Otte wurde zum Ehrenbürger von Weidenau ernannt. „Trotz allen Unrechts, das er hier erlitten hatte, hat er sich von seiner alten Heimat nicht abgewandt. Er sprach von der leidvollen deutsch-tschechischen Geschichte, die auch seine Lebensgeschichte war, und warb für gegenseitiges Verständnis und Versöhnung“. Mit diesen Worten würdigt der Bürgermeister von Weidenau/Vidnava Rostislav Kačora den neuen Ehrenbürger seiner Stadt Msgr. Anton Otte. Mitte Mai wurde mit einem Festprogramm die Ernennung in der nördlich vom Altvatergebirge nahe der Grenze zu Polen gelegenen Stadt begangen.


Stadt Brünn ruft „Jahr der Versöhnung“ aus

Heuer jährt sich zum 70. Mal nicht nur das Ende des Zweiten Weltkrieges. Auch Flucht und Vertreibung stehen damit in einem engen Zusammenhang. Und in der Hauptstadt Mährens, in der seit Jahren das Symposium „Dialog in der Mitte Europas“ stattfindet, ist das Jahr 1945 besonders mit dem „Brünner Todesmarsch“ verbunden. Das Symposium nutze Brünns Oberbürgermeister um das von der Stadt Brünn ausgerufene „Jahr der Versöhnung“ und die Idee eines Gedenkmarsches zu präsentieren. Die Teilnehmer des Symposiums erinnerten an dieses Geschehen mit einer Exkursion und einem Gedenken.


Durch populistische Strömungen und oligarchische Strukturen gefährdete Demokratie

Das Aufkommen außerparlamentarischer Bewegungen und die Entstehung neuer Parteien – teils auch anders strukturiert – das waren neben den niedrigen Wahlbeteiligungen bei den Urnengängen im vergangenen Jahr die Motive für die Ackermann-Gemeinde und die Bernard-Bolzano-Gesellschaft, ihr 24. Brünner Symposium „Dialog in der Mitte Europas“ dem Thema „Wohin steuert die Demokratie“ zu widmen. Weit über 250 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Ungarn setzten sich am Palmsonntag-Wochenende damit auseinander.