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"Rohrer Sommer" gedenkt dem Jahr 1914 und Adolf Ullmann

Die Deutsch-Tschechische Kultur- und Begegnungswoche „Rohrer Sommer“, eine feste Einrichtung in der Kulturarbeit der Ackermann-Gemeinde, fand heuer mit über einhundert deutschen und tschechischen Teilnehmern zum 24. Mal vom 3. bis 10. August im Benediktiner-Kloster Rohr statt. Im Zentrum standen mehrere Gedenken: Inhaltlich die Erinnerung ans Jahr 1914, als der Erste Weltkrieg ausbrach. Personell vor allem an Adolf Ullmann, der wie kein anderer für diese Veranstaltung stand, sie über die Jahre geprägt und auch die diesjährige noch vorbereitet hat. Am 5. April war er im Alter von 71 Jahren nach langer Krankheit in Würzburg verstorben.


Hilfe für Opfer von Menschenhandel und häuslicher Gewalt

„Wir müssen immer wieder mit Kürzungen staatlicher Zuschüsse rechnen“, berichtet Eva Písecká. Dankbar sei sie daher für die durch die Ackermann-Gemeinde vermittelte Kollekte des Gottesdienstes auf dem diesjährigen Sudetendeutschen Tag. Diese sei ihr und ihren Kolleginnen von der Prager Caritas eine große Hilfe. Sie sitzt in ihrem Büro im „Haus Gloria“, mitten im Prager Außenbezirk Barrandov und umgeben von großen Wohnblocks, und erzählt von den vielen Aufgaben, die sich ihr und ihren Mitstreiterinnen stellen. Das Gebäude des Caritas-Projektes „Magdala“ beherbergt eine Beratungsstelle und Schutzwohnungen für Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution und häuslicher Gewalt.