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Neuigkeiten

Im Dialog mit Brünn

Im kommenden Jahr findet das Brünner, vormals Iglauer, Symposium zum 25. Mal statt. Die von der Ackermann-Gemeinde und der Prager Bernard-Bolzano-Gesellschaft organisierte Konferenz gehört mit seiner einzigartigen Tradition und Kontinuität zu den größten regelmäßigen Dialogforen im deutsch-tschechischen Austausch. Die Vorbereitungen für die Jubiläumskonferenz im März 2016 sind angelaufen. Hierzu empfing Anfang September der Brünner Primator Petr Vokřal eine Delegation beider Organisationen zu einem intensiven Austausch.


Der Auftrag lautet: Europa braucht engagierte Christen!

Über 450 Teilnehmer – Deutsche und Tschechen, jung und alt – kamen vom 6. bis 9. August zum deutsch-tschechischen Bundestreffen der deutschen Ackermann-Gemeinde und der tschechischen Sdružení Ackermann-Gemeinde in Budweis/České Budějovice zusammen. Das große Begegnungstreffen mit Diskussionen, Gottesdiensten, kulturellen Angeboten und verschiedenen Aktionen stand unter dem Motto „Gemeinsam gefordert – gemeinsam aktiv. als Christen und Europäer. als Tschechen und Deutsche“.


Schwarzenberg als „Kämpfer für Menschenrechte, Freiheit und Versöhnung“ und als „überzeugter Europäer“

Am Sonntag würdigte die Ackermann-Gemeinde den ehemaligen tschechischen Außenminister und Vizepremier Karel Schwarzen­berg zum Abschluss des deutsch-tschechischen Bundestreffens in Budweis/České Budějovice mit ihrer höchsten Auszeichnung, der "Versöhnungsmedaille der Ackermann-Gemeinde im Gedenken an Hans Schütz".


Die „Knotenlöserin Maria“ als Hilfe für die Menschen

„Seit nahezu 70 Jahren kommen die sudetendeutschen Katholiken hierher nach Altötting, um im Gebet ihre Bitten und ihren Dank für erfahrene Hilfe an die Gottesmutter Maria zu richten“. Der Diözesangeschäftsführer der Ackermann-Gemeinde München-Freising Lothar Palsa brachte es bereits in seiner Begrüßung die Geschichte und die Kernaussage der Sudetendeutschen Wallfahrt auf den Punkt. Bei strahlendem Sommerwetter machten sich am ersten Juli-Sonntag hunderte Pilger, ein Teil davon in Tracht und mit Fahnen, auf den Weg zu der bekannten bayerischen Wallfahrtsstätte, um beim Gottesdienst sowie bei der Marienfeier zu erinnern, aber auch in den aktuellen Anliegen zu beten. Aufgerufen hatten hierzu die Ackermann-Gemeinde sowie das Sudetendeutsche Priesterwerk.