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Neuigkeiten

Hilfe für Opfer von Menschenhandel und häuslicher Gewalt

„Wir müssen immer wieder mit Kürzungen staatlicher Zuschüsse rechnen“, berichtet Eva Písecká. Dankbar sei sie daher für die durch die Ackermann-Gemeinde vermittelte Kollekte des Gottesdienstes auf dem diesjährigen Sudetendeutschen Tag. Diese sei ihr und ihren Kolleginnen von der Prager Caritas eine große Hilfe. Sie sitzt in ihrem Büro im „Haus Gloria“, mitten im Prager Außenbezirk Barrandov und umgeben von großen Wohnblocks, und erzählt von den vielen Aufgaben, die sich ihr und ihren Mitstreiterinnen stellen. Das Gebäude des Caritas-Projektes „Magdala“ beherbergt eine Beratungsstelle und Schutzwohnungen für Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution und häuslicher Gewalt.


„Rastplatz für die Seele“ an der deutsch-tschechischen Grenze

Eine "Rastplatz für die Seele" will sie sein. Die ökumenische Autobahnkirche in Waidhaus an der A6. Seit 10 Jahren besteht nun dieses geistliche Angebot für Reisende von und nach Böhmen. Mit einem ökumenischen Festgottesdienst und der Eröffnung der Ausstellung „Europäischer Humanist. Přemysl Pitter“ von Ackermann-Gemeinde und Nationalen Pädagogischen Museum in Prag wurde dieses Jubiläum begangen.


"Die Hand zur Versöhnung ausstrecken"

Herrlichstes Sommerwetter und nach einem Jahr Pause wieder in der Basilika St. Anna – beste Rahmenbedingungen für die Sudetendeutsche Wallfahrt nach Altötting, die unter dem Motto „Heimat im Glauben“ steht und federführend von der Ackermann-Gemeinde organisiert wird. Hauptzelebrant des Pontifikalgottesdienstes war diesmal der frühere Weihbischof der Erzdiözese München-Freising Dr. Franz Dietl. Und bei der Marienfeier mit Totengedenken am Nachmittag oblag dem Vertriebenenseelsorger der Diözese Passau Pfarrer i.R. Klaus Hoheisel der Part als Offiziator. Mit der Prozession zur Gnadenkapelle endete die Wallfahrt.


Karel Kryl: Ein tschechischer Dichter aus München

Mit seinen Liedern begleitete er eine ganze Generation in seiner Heimat Tschechien: Karel Kryl. In diesem Jahr wäre Kryl 70 Jahre alt geworden. Und zwanzig Jahre sind vergangenen seit seinem frühen Tod. Für Ackermann-Gemeinde und Tschechisches Zentrum Anlass an Karel Kryl zu erinnern und zwei unbekannte Seiten dieser großen Persönlichkeit zu beleuchten: Kryl als Dichter und als Münchner.


Begegnungen im Nachbarland

Im Herbst vor 25 Jahren fiel das kommunistische System in der Tschechoslowakei. In der Folge öffneten sich die Grenzen und freie Reisen ins Nachbarland waren nach Zeiten der Trennung durch den Eisernen Vorhang möglich. Die Ackermann-Gemeinde fragte auf dem Sudetendeutschen Tag in Augsburg die Besucher, was sie bei ihren Reisen nach Tschechien erlebten. In Stichworten wurden an einer großen Wand die „schönsten Erlebnisse“ und „größten Ärgernisse“ festgehalten. Damit sollte ein Dokument mit aktuellen Stimmungen geschaffen werden.