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Franz Olbert: Wegbereiter der sudetendeutsch-tschechischen Annäherung wird 80

Zahlreiche Schritte sind Sudetendeutsche und Tschechen in den letzten Monaten aufeinander zugegangen. Dies ist ganz im Sinne von Franz Olbert, der am 27. Juli seinen 80. Geburtstag feiert. Durch sein jahrzehntelanges beharrliches und unbeirrtes Wirken als Generalsekretär der Ackermann-Gemeinde und durch seinen unermüdlichen Einsatz für Dialog und Versöhnung hat er maßgeblich am Fundament für die jetzige Entwicklung mitgearbeitet.


Tiefgang und Weitblick

Der Geistliche Beirat der Sdružení Ackermann-Gemeinde Dr. Martin Leitgöb formuliert Gedanken zum Budweiser Motto "GEMEINSAM GEFORDERT - GEMEINSAM AKTIV. JAKO KŘESŤANÉ I EVROPANÉ, JAKO ČEŠI I NĚMCI":


Die „Knotenlöserin Maria“ als Hilfe für die Menschen

„Seit nahezu 70 Jahren kommen die sudetendeutschen Katholiken hierher nach Altötting, um im Gebet ihre Bitten und ihren Dank für erfahrene Hilfe an die Gottesmutter Maria zu richten“. Der Diözesangeschäftsführer der Ackermann-Gemeinde München-Freising Lothar Palsa brachte es bereits in seiner Begrüßung die Geschichte und die Kernaussage der Sudetendeutschen Wallfahrt auf den Punkt. Bei strahlendem Sommerwetter machten sich am ersten Juli-Sonntag hunderte Pilger, ein Teil davon in Tracht und mit Fahnen, auf den Weg zu der bekannten bayerischen Wallfahrtsstätte, um beim Gottesdienst sowie bei der Marienfeier zu erinnern, aber auch in den aktuellen Anliegen zu beten. Aufgerufen hatten hierzu die Ackermann-Gemeinde sowie das Sudetendeutsche Priesterwerk.


Unfassbare Schicksale von Zwangsprostitution und Menschenhandel

Als Mitglied im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel befasste sich die Ackermann-Gemeinde beim diesjährigen Sudetendeutschen Tag in Augsburg mit dem Thema „Menschenrechtsverletzungen über Grenzen: Frauenhandel und Zwangsprostitution – ein deutsch-tschechisches Phänomen“. Die Filmemacherin Marion Pfeifer und Anna Lüttich von KARO e.V. informierten über dieses erschreckende Phänomen.


Brünner Versöhnungszeichen

2015 hat die Stadt zum „Jahr der Versöhnung“ ausgerufen, wie Primator Petr Vokřál bereits beim Brünner Symposium verkündete. Seither wird in der südmährischen Metropole an die Geschehnisse und Opfer der Jahre 1939 bis 1945 gedacht. Ende Mai stand das Gedenken an den Brünner Todesmarsch, dem etwa 4.000 Menschen zum Opfer fielen, im Mittelpunkt.