XXVII. Brünner Symposium "Dialog in der Mitte Europas"

Das XXVII. Brünner Symposium "Dialog in der Mitte Europa" vom 23. bis 25. März 2018 steht unter dem Thema "Europa zwischen Integration und Zerfall (1918/2018). Wohin steuert Ostmitteleuropa?".

Die Ackermann-Gemeinde und die Bernard Bolzano Gesellschaft laden gemeinsam mit der Stadt Brünn herzlich ein zur Konferenz


XXVII. Brünner Symposium „Dialog in der Mitte Europas“

mit dem Thema

Europa zwischen Integration und Zerfall (1918/2018)
Wohin steuert Ostmitteleuropa?

vom 23. bis 25. März 2018 in Brünn/Brno.


Das Jahr 1918 brachte den Zerfall des übernationalen Habsburger Reiches und die Geburt des postdynastischen Europas. Wir wollen auf dem diesjährigen Symposium einen Bogen von dieser historischen Zäsur vor einhundert Jahren hin zu den aktuellen Entwicklungen in Mitteuropa spannen. Hierzu werden wir die damaligen und heutigen konkurrierenden, auf Integration bzw. Desintegration zielenden Vorstellungen und Politiken diskutieren und auch Risiken und Folgen dieser Trends benennen.


In Europa beobachten wir ein Auseinanderdriften, insbesondere zwischen „West“ und „Ost“. Europäische Errungenschaften und erfolgte Integrationsschritte werden zunehmend in Frage gestellt und erscheinen gefährdet. Zugleich gibt es Bestrebungen, insbesondere angestoßen durch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die auf eine verstärkte Zusammenarbeit zielen. Wo sehen die ostmitteleuropäischen Länder ihren zukünftigen Platz in einer sich wandelnden und ausdifferenzierenden Europäischen Union, die ein „Europa der mehreren Geschwindigkeiten“ mit sich bringen könnte? Was sind die tieferen Gründe für den Sonderweg der „Visegrad-Staaten“? Eine Antwort darauf wird ohne den Blick in die Geschichte kaum möglich sein. Und welche Rolle sollte Deutschland als direkter Nachbar gegenüber den ostmitteleuropäischen Ländern einnehmen?
Abschließend werden wir fragen, wie neues Vertrauen geschaffen werden kann. Den allgemeinen Vertrauensverlust auf europäischer Ebene und zwischen den Ländern sehen wir als Hauptursache für die Handlungs- und Reformunfähigkeit der EU in vielen Bereichen. Ohne echtes Vertrauen lassen sich die anstehenden Aufgaben jedoch nicht gemeinsam und ohne Verwerfungen bewältigen.


Die Preisträger des Essaywettbewerbes werden uns ihre Sicht auf die Frage, was trennt innerhalb der EU „Ost“ und „West“, präsentieren. Zudem stehen am Samstagnachmittag drei Angebote zur Auswahl, die sich auf je eigene Weise den Fragestellungen des Symposiums annähern.

Sie sind auch in diesem Jahr herzlich eingeladen, sich aktiv durch Beiträge zu beteiligen.

Wegen der notwendigen Planung bitten wir Sie sehr herzlich, Ihre Teilnahme möglichst umge­hend, jedoch spätestens bis zum 2. März 2018 mit dem beigefügten Blatt verbindlich anzumelden. Die Teilnehmerkapazitäten sind begrenzt.


Mit dieser Einladung senden wir Ihnen das vorläufige Programm.


Vorbehaltlich der ausstehenden Förderrichtlinien der Geldgeber für 2018 ist von den Teilnehmern aus Deutschland und Österreich ein Betrag in Höhe von 60 € pro Person (Schüler und Studenten 30 €; tschechische Teilnehmer 800 CZK / 400 CZK) als Beteiligung an den Unterkunfts- und Verpflegungs­kosten zu entrichten.


Nähere Angaben zu Tagungsort, Anreise und weiteren organisatorischen Fragen erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

Das Symposium findet statt mit Unterstützung der Stadt Brünn und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Petr Vokřál.

 

Wir danken herzlich für die Förderung:

 

The conference Dialog in the middle of Europe conects the historical context with the most actual development in Central and East-Central Europe. The topic "Europe between integration and decay (1918-2018). Where is Easter-Central Europe going?" works with the 100th anniversary of the birth of our, i.e. post dynastic Europe. The conference shows reval ideas and politics leading to integration and disintegration of Europe, risks and causes of these trends. Futher information about this conference: https://www.bernardbolzano.cz/dialog-uprostred-evropy-2018/

The project is co-financed by the City of Brno, the Czech-German-Future-Fund, the German Federal Ministry of the Interior and the Governments of Czechia, Hungary, Poland and Slovakia through Visegrad Grants from International Visegrad Fund. The mission of the fund is to advance ideas for sustainable regional cooperation in Central Europe.