Institutum Bohemicum

Das Institutum Bohemicum (IB) ist das Kultur- und Bildungswerk des Ackermann-Gemeinde e.V. und ist im Bereich der grenzüberschreitenden Kultur- und Bildungarbeit tätig. Zudem ist das IB Herausgeber von verschiedenen Publikationen.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen:

Die jeweils Ende Juli/Anfang August veranstalteten deutsch-tschechischen Kulturtage im Benediktinerkloster Rohr/Ndb. zeichnen sich durch starke Beteiligung tschechischer Mitarbeiter aus. Gemeinsam werden v.a. Werke von Komponisten aus den böhmischen Ländern einstudiert und aufgeführt sowie künstlerische Beiträge aus allen Bereichen der Kultur (Literatur, Darstellende Kunst etc.) vermittelt und zum Teil einstudiert. Generationenübergreifendes Mittun ist selbstverständlich.

Teilnehmer: 70 – 120

In Zusammenarbeit mit der Purkyně-Universität Aussig/Ustí nad Labem finden dort seit 1992 jährlich Sommersprachkurse (Anfänger u. Fortgeschrittene) statt, mit einem vielfältigen Rahmenprogramm zur Landeskunde mit kulturellen Beiträgen und Diskussionen.

Teilnehmer: 30 – 50

u.v.m.

Aus der publizistischen Tätigkeit:

In Zusammenarbeit mit dem Collegium Carolinum brachte das IB in den letzen Jahren zwei Sonderdrucke zur Religions- und Kirchengeschichte der böhmischen Länder heraus:

In der "Grünen Reihe" des IB erschien 2008 unter dem Titel "verständigen - verstehen - versöhnen. Basis gelebter Partnerschaft" der 15. Titel der Reihe.

2013 erschien die zweite, stark erweiterte Auflage des Kataloges zur Ausstellung "Europäischer Humanist. Přemysl Pitter".

Die Publikationen können hier online bestellt werden.

Die Ackermann-Gemeinde trägt zudem über das Institutum Bohemicum die wissenschaftliche Bibliothek im Sudetendeutschen Haus mit. Es handelt sich dabei um die größte Spezialsammlung zur Geschichte der böhmischen Länder, der Tschechoslowakei sowie Tschechiens und der Slowakei in Deutschland bzw. in Westeuropa (ca. 147.000 Medieneinheiten) und wird vom Collegium Carolinum verwaltet.

Der Bundesvorstand der Ackermann-Gemeinde ernennt aus seinen Reihen einen Kulturbeauftragten für das Institutum Bohemicum. Die Geschäftsführung liegt bei Matthias Dörr.