Ackermann-Gemeinde in der Diözese Augsburg

Msgr. Hacker (2. v.l.) mit dem Vertriebenenbischof Jansen im Flüchtlingslager Neuburg.

In der Diözese Augsburg begann schon im Jahre 1947 Monsignore Rudolf Hacker als Diözesanvertriebenenseelsorger seine Arbeit für die Seelsorge und Eingliederung der Vertriebenen und Flüchtlingen. Er wirkte über die Diözese hinaus in allen Gremien für Vertriebenenfragen und brachte auch seine Arbeit in die Ackermann-Gemeinde ein. Er erkannte schon sehr früh, dass die Integration in Kirche und Gesellschaft und das Bewahren des kulturellen Erbes die wichtigsten Aufgaben damals waren.

Dieser Aufgabe fühlt sich auch heute noch der Diözesanverband verpflichtet. Wir befassen uns heute auch mit politischen Themen, wobei unsere Erfahrungen aus der gelungenen Integration eingebracht werden können. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die sich langsam anbahnende Aussöhnung mit unseren tschechischen Nachbarn und auf das Zusammenwachsen Europas.