Bayerisch-tschechische Nachbarschaft ausbauen!

„Die Ackermann-Gemeinde unterstützt das Bestreben der CSU-Landtagsfraktion, die bayerisch-tschechische Nachbarschaft auszubauen“. Dies versicherte der AG-Bundesvorsitzende Adolf Ullmann dem CSU-Fraktionsvorsitzenden Georg Schmid bei einer Unterredung im Bayerischen Landtag.

Olbert, Ullmann, Schmid, Klieber, Dörr (v.l.)

Das Grundlagenpapier „Bayern: Herz und Mittler Europas“ biete nach Ansicht der Ackermann-Gemeinde gute und wichtige Anknüpfungspunkte, auf der Basis des gemeinsamen Kulturerbes in den böhmischen Ländern, die konstruktive und zukunftsweisende Zusammenarbeit zu vertiefen. Die CSU-Abgeordneten zeigen darin Wege auf, aus der bayerischen Vertriebenenpolitik eine aktive, zukunftsorientierte Nachbarschaftspolitik zu entwickeln. So soll diese einen Beitrag zur Wiederbelebung und Stärkung des Kulturraums Mitteleuropas leisten. Das Papier der Arbeitsgruppe Vertriebenenpolitik wurde im Januar bei der Klausurtagung in Wildbad Kreuth von der Fraktion einstimmig angenommen
Auch die dort genannten konkreten Schritte finden ungeteilte Unterstützung der Ackermann-Gemeinde: Verstärkung der Nachbarschaftskunde und des tschechischen Sprachunterrichts an bayerischen Schulen, Unterstützung der grenzüberschreitenden Partnerschaften von Jugendverbänden und Schulen, Dokumentation des Einsatzes der Vertriebenen für ihre alte Heimat und die Schaffung eines Bayerischen Zentrums in Prag.

Weiteres Thema der einstündigen Unterredung der Ackermann-Gemeinde mit dem CSU-Fraktionsvorsitzenden war die Förderung der grenzüberschreitenden kulturellen Breitenarbeit. Neben dem Bundesvorsitzenden Adolf Ullmann gehörten Franz Olbert (Sozialwerk der Ackermann-Gemeinde), Matthias Dörr und Margareta Klieber (beide AG-Geschäftsstelle) der Delegation der katholischen Gemeinschaft an.

Zur Information: Download: Grundlagenpapier „Bayern: Herz und Mittler Europas“