Archiv

1970 erschien mit dem Titel „Unter dem Rad der Geschichte“ die Autobiografie von Přemysl Pitter. In dieser berichtet er sachlich von seinem Leben. Seiner Wendung zum christlichen Glauben folgte mutiges und geschicktes Handeln, das für unzählige Menschen über viele Jahrzehnte zum Segen wurde. Mit seinem Wirken in der Zwischenkriegszeit, während der NS-Besatzung seiner Heimat und in der direkten Nachkriegszeit erwies er sich als großer Humanist, der sich um Kinder unabhängig ihrer nationalen...

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Im Alter von 104 Jahren ist Dr. Martha Krause-Lang verstorben. Sie gehörte zu den Gründungspersönlichkeiten der Ackermann-Gemeinde, ohne selbst Sudetendeutsche zu sein.

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Unter dem Titel „Erinnerungskultur und Friedensarbeit“ hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Arbeitshilfe (Nr. 289) über die Aktivitäten und Perspektiven der von katholischen Vertriebenen und Aussiedlern aus Mittel- und Osteuropa gegründeten Verbände herausgegeben (vgl. Ackermann 3-2016, S. 6/7). Sie liegt nun in gedruckter Form vor und kann bei der Bischofskonferenz bestellt werden. Die Arbeitshilfe verdeutlicht, dass die katholischen Vertriebenen- und Aussiedlerverbände als Teil der...

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Das Jubiläum „20 Jahre Deutsch-Tschechische Erklärung“ nahm der tschechische Diplomat Dr. Tomáš Kafka zum Anlass, in einem Diskussionsbeitrag über die Entwicklung des tschechischen Deutschlandbildes nachzudenken. Der Text erscheint Ende März in der Ausgabe 1-2017 de Zeitschrift „Der Ackermann“. Kafka ist nicht nur als langjähriger Diplomat ein Kenner der deutsch-tschechischen Beziehungen. Als tschechischer Gründungsdirektor des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds hat er diese durch wichtige...

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Ende Januar kam der neugewählte Bundesvorstand der Ackermann-Gemeinde in Prag zu seiner ersten Sitzung zusammen. Noch vor dem Beginn der Beratungen empfing der Prager Erzbischof Kardinal Dominik Duka die Vertreter des katholischen Verbandes.

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20 Jahre sind seit der Unterzeichnung der deutsch-tschechischen Erklärung vergangen. Über Jahre wurde sie ausgehandelt und hart wurden die Verhandlungen geführt. Und nicht weniger heftig waren die öffentlichen Diskussionen um diese Vereinbarung. Auch in der Ackermann-Gemeinde wurden Bedenken gegenüber der Erklärung laut. Im Rückblick zeigt sich jedoch, dass sie zu einem Wendepunkt der zwischenstaatlichen Beziehungen nach 1989 wurde. Es gelang, die anfänglichen Vorbehalte schrittweise auf beiden...

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MÜNCHEN/PRAG Zum 20. Jahrestag der Unterzeichnung der deutsch-tschechischen Erklärung am 21. Januar 1997 erklären Martin Kastler, Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde (München), und Daniel Herman, Vorsitzender der Sdružení Ackermann-Gemeinde (Prag):

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„Kann ein Wort die Welt verändern?“ - dieses

Thema trägt der 7. Europäische Essaywettbewerb. Ausgelobt wurde

er vom Bundesvorsitzenden der Ackermann-Gemeinde Martin

Kastler und dem Vorsitzenden der Bernard Bolzano Gesellschaft

Dr. Matěj Spurný. Er findet im Zusammenhang mit dem 26. Brünner

Symposium „Dialog in der Mitte Europas“ (7. bis 9. April 2017) statt.

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Es waren drei jungen tschechische Frauen, die die Initiative zu einem weitern Versöhungszeichen gaben: Vlaďka Vojtíšková, die Komponistin Eliška Cílková und die Bildhauerin Josefína Jonášová. In Zusammenarbeit mit der Bürgervereinigung Antikomplex und der tschechischen Sdružení Ackermann-Gemeinde luden sie zum vergangenen Wochenende etwa 90 Zeitzeugen und ihre Nachkommen zum Projekt „Smíření/Versöhnung 2016“ in den Pragerstadtteil Holešovice ein.

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Neben dem Festgottesdienst und Festakt zum 70-jährigen Jubiläum sowie der Hauptversammlung mit Neuwahl des Bundesvorstandes beschäftigten sich die Delegierten der Ackermann-Gemeinde im Rahmen eines Impulsseminars mit dem Thema „Gemeinsam gefordert – als Deutsche und Tschechen für Europa aktiv“. Dabei standen der Rückblick ebenso wie Zukunftsperspektiven im Fokus der Vorträge und Diskussionen.

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