Aktuelles

Eine von der Ackermann-Gemeinde im Jahr 2013 im Gedenkraum der KZ-Gedenkstätte aufgehängte Gedenktafel weist auf das Schicksal der schon kurz nach dem Münchner Abkommen deportierten Sudetendeutschen hin. 80 Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrages erinnerte die Ackermann-Gemeinde (AG) in einem ökumenischen Wortgottesdienst an die vielen in Dachau inhaftierten und getöteten Opfer des NS-Regimes zwischen 1938 und 1945.

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Im Jahr 2016 feierte das „nordböhmische Lourdes“, der Marienwallfahrtsort Filipov/Philippsdorf sein 150. Jubiläum. Es war am 13. Januar 1866, als die schwer kranke Maria Magdalena Kade auf ihren an die Gottesmutter gerichteten Hilferuf von dieser die Antwort bekam: „Mein Kind, von jetzt an heilt’s!“

 

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Vor nunmehr achtzig Jahren, in der Nacht vom 29. auf den 30. September 1938, wurde in München das sog. "Münchner Abkommen" unterzeichnet, welches die Abtretung des "Sudetenlandes" an das Deutsche Reich vorsah. Der Historiker Dr. Otfrid Pustejovsky erinnert in seinem Beitrag daran, dass mit der Besetzung des Sudetenlandes durch deutsche Truppen auch die Verfolgung begann.

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Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich für die kommenden Jahre die Intensivierung des Dialogs mit den Kirchen in den östlichen Nachbarländern zum Ziel gesetzt. Es geht dabei um einen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas, welches aktuell, insbesondere zwischen West und Ost, gefährdet scheint. Erzbischof Dr. Ludiwg Schick, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, beschreibt in einem Beitrag für die Ackermann-Gemeinde die aktuelle Herausforderungen im Dialog.

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Nordböhmisches Glas war ein Schwerpunkt der 14-tägigen Sommerakademie COLLOQUIA USTENSIA, die im August zum 27. Mal als Gemeinschaftsprojekt von Ackermann-Gemeinde und Johann-Purkinje-Universität in Aussig (Ústi n.L.) organisiert worden ist. Ziel des Ganztags-Ausflugs am Samstag war nach einem Abstecher zum Porsche-Museum in Maffersdorf (Vratislavice nad Nisou) die Stadt Gablonz (Jablonec nad Nisou), die sich im 19. Jahrhundert vom unbedeutenden Marktflecken zum weltweiten Zentrum für die...

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Wo gibt es heute noch ein harmonisches Miteinander, ein gemeinsames, mit Freude verbundenes kulturelles Arbeiten dreier Generationen aus zwei Nationen? Der Rohrer Sommer der Ackermann-Gemeinde schafft dies seit vielen Jahren. Vom 29. Juli bis 5. August fand – zum 27. Mal – diese traditionsreiche und beliebte Veranstaltung statt. Dabei geschieht auch noch historisch-politische Bildung, denn als Hauptthema standen die Gedenkjahre 1918, 1938 und 1968 im Fokus. Einer der Höhepunkte war am vorletzten...

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Erstmals fand im Rahmen des Brünner Festivals „Meeting Brno“ ein Gedenkakt am Kaunitz-Kolleg/Kounicovy koleje statt. Errichtet wurde es als Studenwohnheim in den Jahren 1922 und 1923. Während der Protektoratszeit war es von 1939 bis 1945 ein Internierungs- und Straflager der Gestapo. Bis zum April 1945 durchliefen Zehntausende von Gefangenen das Kaunitz-Wohnheim bevor sie in andere deutsche Konzentrationslager abtransportiert wurden. Mindestens 800 Personen wurden auf dem Innenhof durch Erhängen...

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Der Träger des Europäischen Karls-Preis der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Kardinal Dr. Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, stand nach der Verleihung dieser Auszeichnung Rede und Antwort beim Biografischen Gespräch der Ackermann-Gemeinde. Unter dem Titel „Über Gott und die Welt“ unterhielt sich der Dramaturg Rainer Karlitschek, Mitglied des Bundesvorstands der Ackermann-Gemeinde, mit dem Oberhirten.

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Viel gefragt war beim 101. Deutschen Katholikentag in Münster die Junge Aktion der Ackermann-Gemeinde. Sie hatte bereits im Vorfeld eine nicht alltägliche Kampagne zum Thema des Katholikentages „Suche Frieden“ gestartet: Eine Fahrt per Fahrrad vom 28. April bis zum 7. Mai von Prag nach Münster, an der neun Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland, Tschechien und der Slowakei teilnahmen.

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Er war Moderator der Demonstrationen im Herbst 1989 in Prag. Heute ist er Prager Weihbischof: Václav Malý hat eine bewegte Biographie – und diese war beim 101. Deutschen Katholikentag in Münster Thema eines Biographischen Gesprächs zum Thema „Wie geht eine Revolution auch friedlich?“ im Fürstenberghaus. Die Ackermann-Gemeinde bot diese Veranstaltung, die Moderation hatte der in München tätige Dramaturg Rainer Karlitschek, der dem Priester viele interessante Aspekte entlockte.

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