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Bundestreffen in Pilsen/Plzeň

Kathedrale St. Bartholomäus

Nachbarn - Freunde - Europäer. Unter diesem Motto trafen sich in der westböhmischen Bischofsstadt Pilsen/Plzeň vom 1. bis zum 4. August über 500 Teilnehmer aus Deutschland und der Tschechischen Republik beim 31. Bundestreffen der Ackermann-Gemeinde. Eingeladen hatte neben der Ackermann-Gemeinde auch die tschechische Schwesterorganisation "Sdružení Ackermann-Gemeinde". Erstmals fand diese traditionelle, alle drei Jahre stattfindene Veranstaltung in Tschechien statt.

Höhepunkte des Programms waren am Sonntag die Reden von Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein und Außenminister a.D. Senator Karl Johannes Fürst zu Schwarzenberg zu dem Thema „Die deutsch-tschechische Nachbarschaft. 20 Jahre nach der Wende und 5 Jahre gemeinsam in der Europäischen Union“ sowie die Verleihung der Versöhungsmedaille der Ackermann-Gemeinde an Bischof František Radkovský. Am Dienstag beleuchtet der außenpolitische Experte Prof. Horst Teltschik und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken Prof. Hans Joachim Meyer aus politischer beziehungsweise christlicher Sicht das Thema "Europa verpflichtet". Weiter standen auf der Referentenliste: Prof. Dr. Jan Sokol, Staatsminister a.D. Eberhard Sinner MdL, Minister a.D. Dr. Pavel Svoboda, Prof. Dr. Albert-Peter Rethmann, Martin Kastler MdEP, Bernd Posselt MdEP, Prof. Dr. Barbara Krause, Ondřej Matějka, Matthias Graner MdL, Hebert Werner u.v.m.

Am Sonntag feierten die Teilnehmer des Bundestreffens ein festliches Pontifikalamt mit Bischof František Radkovský (Pilsen), Weihbischof Reinhard Pappenberger (Regensburg) und Bischof František Tondra (Zips/Slowakei), die musikalisch vom Chor und Orchster der deutsch-tschechischen Kulturwoche "Rohrer Sommer" gestaltet wurde. Im Rahmen des Bundestreffens wurden die Ausstellungen „Das verschwundene Sudetenland“ und „Gerettetes Erbe“ präsentiert. Abgerundet wurde das Prorgamm durch Gesprächsforen, den Besuch von sozialen und pastoralen Einrichtungen ("AG vor Ort"), ein kulturelles Programm und intensive Gemeinschaftserlebnisse.

Programmübersicht als Download in deutscher Sprache:
Programm 01.-04.08.2009

Program v češtině:
program 01.-04.08.2009

Auf dieser Seite dokumentieren wir nun die ereignisreichen Tage in Pilsen/Plzeň.

Berichte vom Pilsner Treffen

Eröffnung des Bundestreffens durch Adolf Ullmann

Mit einer Vesper zum Thema „Das Evangelium, ein Weg für das Zusammenleben von Menschen und Völkern“ begann am Samstagnachmittag das 31. Bundestreffen der Ackermann-Gemeinde. Besonders gedacht wurde anlässlich des 100. Jahrestages seiner Heiligsprechung dabei auch Klemens Maria Hofbauer und seiner Rolle in Mitteleuropa. weiter

Als „Rückkehr ins Land der Gründungsväter“ bezeichnete der Bundesvorsitzende der Ackermann-Gemeinde Adolf Ullmann das Treffen seines Verbandes in Pilsen – nach der Begründung vieler Freundschaften und zahlreichen Begegnungen in den letzten Jahren und Jahrzehnten ein fast logischer Schritt. Unter den über 500 Teilnehmern konnte er zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche, Verbänden, Einrichtungen und Behörden willkommen heißen. „Wir haben einen großen Schritt gemacht“, sagte Ullmann. Die Gäste im Saal der Měšt'anská beseda klatschen. Am frühen Abend des 1. August wurde mit diesen Worten das 31. Bundestreffen eröffnet. weiter

Bischof Radkovský bei seiner Predigt (Mitte).

In deutscher, tschechischer und lateinischer Sprache feierten die gut 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Sonntagvormittag den festlichen Pontifikalgottesdienst. Der Pilsener Bischof Frantisek Radkovsky betonte als Hauptzelebrant in seiner Predigt, dass Christus in jeder Gemeinschaft anwesend sei und es Aufgabe der Menschen sei, Christus und dessen Liebe weiter zu geben. Die Bedeutung der Zukunftsgestaltung auf der Basis christlicher Werte betonte auch der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, dessen Grußwort Weihbischof Reinhard Pappenberger vortrug. weiter

Die jüngste Teilnehmerin Antonia Cosima im "Gespräch" mit Moderator Rainer Karlitschek (r.)

Der Eröffnungsabend stand unter dem Titel „Wir aus/in Westböhmen“. Dabei stellten sich nicht nur Westböhmen, sondern auch die Teilnehmer vor. Bei dem von Rainer Karlitschek (München) moderierten Programm wurden ganz unterschiedliche Aspekte und Fakten im Kontext des  Bundestreffens ans Tageslicht gebracht. Zum Schluss setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein sichtbares Zeichen der Verständigung und Versöhnung: Eine rote Karte wurde mittels Origami-Technik in ein Herz verwandelt – verbunden mit darauf geschriebenen guten Gedanken. weiter

Beckstein zu Gast bei der Ackermann-Gemeinde in Pilsen

Das diesjährige Bundestreffen der Ackermann-Gemeinde in Pilsen würdigte Günther Beckstein, bayerischer Ministerpräsident a.D., als zukunftsorientiert, da dies die erste „Großveranstaltung Vertriebener auf tschechischem Staatsgebiet, ein besonderes Ereignis in der Geschichte der Aussöhnung der Völker Mitteleuropas nach dem Zweiten Weltkrieg“ sei.

Zweiter Redner am Sonntagvormittag war der ehemalige tschechische Außenminister Karl Johannes Schwarzenberg. Schwarzenberg hielt eine europäische Rede. Europa sei ein Geschenk von oben, darin liege die Schwierigkeit. Denn die europäische Union und die europäischen Staaten könnten ohne Bürger gar nicht sein. weiter

Laudator Olbert und Bischof Radkovsky

Mit ihrer Versöhnungsmedaille zeichnete die Ackermann-Gemeinde am Sonntag den Pilsener Diözesanbischof František Radkovský aus. Der Oberhirte des Bistums Pilsen sei ein „vorzüglicher Wegweiser, Wegbegleiter und Brückenbauer“, meinte Franz Olbert, Generalsekretär der Ackermann-Gemeinde a.D. und Geschäftsführer des Sozialwerks der Ackermann-Gemeinde in seiner Laudatio. Und Olbert freute sich besonders darüber, diese Ehrung in Radkovskýs Bischofsstadt Pilsen vornehmen zu können. Radkovský gab nach der Verleihung das Verdienst dieser Auszeichnung an seine Mitarbeiter, Priester und Laien weiter. „Ich alleine könnte nicht viel machen“, stellte der Bischof fest und erinnerte an die spirituellen Erfahrungen seiner Zeit 1967 in Erfurt. Als Bischof der Grenzdiözese Pilsen möchte er auch für die von dort stammenden Heimatvertriebenen Seelsorger und Ansprechpartner sein. weiter

Prof. Sokol bei seinem Vortrag

Am Sonntagnachmittag standen acht Gesprächsforen auf dem Programm. Einleitend referierte im Plenum Prof. Dr. Jan Sokol zum Thema „Dimensionen der Nachbarschaft“. „Nachbarschaft ist immer eine Beziehung, die gut oder böse ausfallen kann“. So lautete die Eingangsthese des an der Prager Karlsuniversität lehrenden Jan Sokol. Aus einer vor allem anthropologischen Betrachtung lieferte er einen Überblick über die Entwicklung von Nachbarschaft(en) von den wandernden Völkern früherer Jahrtausende bis zur Gründung der Städte, wo sich die Nachbarschaft und Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturkreise herauskristallisiert hat.
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Blick in das Gesprächsforum "Grenzenloses Europa - nur eine Utopie?" (Foto: V. Samek)

Die Gesprächsforen widmeten sich anschließend verschiedenen Fragen rund um die Nachbarschaft von Deutschen und Tschechen in der Mitte Europas und boten zugleich die Möglichkeit, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundestreffens miteinander und mit den Referenten zu inhaltlichen Fragen ins Gespräch kamen. Das achte Gesprächsforum fand in der Toreinfahrt der Kurie direkt am Marktplatz statt und wendete sich unter dem Titel "Nachbarn - Freunde - Europäer. Wer sind wir? Und warum sind wir hier" gezielt an die tschechische Öffentlichkeit. weiter

Wurden vom Publikum gefeiert: Kalvierquintett Rohrer Sommer.

Am Sonntagabend präsentierte die Stiftung Ackermann-Gemeinde ein klassisches Konzert im Großen Saal. Das Klavierquintett Rohrer Sommer spielte ein Werk des mährischen Komponisten Franz Xaver Richter, dessen 300. Geburtstag wir in diesem Jahr gedenken, und ein Quintett von Antonín Dvořák.
Programmzettel

 

 

Hauptzelebrant am Montagmorgen war Bischof Tondra.

Zum Thema „Zeit des Dankens und der neuen Aussaat“ feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 31. Bundestreffens am Morgen des 3. August in der Kirche Maria Himmelfahrt im Franziskanerkloster zu Pilsen einen Gemeinschaftsgottesdienst. Als Hauptzelebranten wirkten Bischof Frantisek Tondra (Zips, Slowakei) und Dr. Robert Falkenauer, der Generalvikar des Bistums Pilsen. Falkenauer machte in seiner Predigt deutlich, dass die Fähigkeit des Umdeutens eine für Menschen sehr wesentliche Aufgabe bzw. Charaktereigenschaft sei. Katholiken würden in jeder Heiligen Messe bei der Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi eine solche Umdeutung erleben. „Gott kann umdeuten, heil machen. Aber er wünscht sich dabei unsere Mitwirkung“, verdeutlichte der Generalvikar. weiter

Staatsminister a.D. Sinner beim Referat.

In einer Podiumsdiskussion am dritten Tag des Bundestreffen näherte sich die Ackermann-Gemeinde der Frage an, wie sich die deutsch-tschechische Nachbarschaft mit christlicher Verantwortung gestalten ließe. Dabei wurde vor allem die Rolle der Politik beleuchtet. Die beiden einleitenden Referate hielten die Politiker Dr. Pavel Svoboda (Tschechischer Minister a.D.) und MdL Eberhard Sinner (Bayerischer Staatsminister a.D.). In der von Prof. Dr. Albert-Peter Rethmann (St. Georgen) geleiteten Podiumsdiskussion, bei der sich auch die Teilnehmer zu Wort melden konnten, vertieften Prof. Dr. Barbara Krause (Aachen), Prof. Dr. Jan Sokol (Prag) und der frühere Bundesvorsitzende der Ackermann-Gemeinde Herbert Werner (Ulm) das Thema. weiter

Eine Gruppe besuchte das Jugendzentrum der Salesianer.

Unter dem Titel „AG vor Ort - zu Gast bei Freunden" besuchten am Montagnachmittag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundestreffens in neun Gruppen Einrichtungen der sozialen und pastoralen Arbeit in der Diözese Pilsen/Plzeň. Dabei wurden sie von dort Verantwortlichen über ihre Tätigkeit informiert und kamen mit ihnen ins Gespräch.

          Überblick der besuchten Einrichtungen

Eine Gruppe besuchte die orthodoxe Pfarrei in Rokycany. Dort berichtete Pater David Dudáš von seiner multiethnische Gemeinde, die ein Modellprojekt für die Arbeit mit Roma ist. weiter

Prof. Teltschik betrachtete aus politischer Sicht die aktuellen europäischen Entwicklungen.

Zu dem Stichwort „Europa verpflichtet“ sprachen am letzten Tag des Bundestreffen Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik, CDU-Politiker und einst Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, und Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Teltschik sagte, dass er besonders gern über und für den europäischen Einigungsprozess spricht: „Die EU ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Sie ist ein Faktor der politischen Stabilität, des Friedens, der Freiheit, des Wohlstandes und der Sicherheit in Europa. Sie ist heute zum Vorbild für viele Regionen in der Welt geworden.“ Meyer deutete den Titel „Europa verpflichtet“ sowohl als „Europa verpflichtet uns“ als auch in Richtung „Wir sind Europa verpflichtet“. Und er brachte den Begriff „Vision“ ins Spiel – in Abgrenzung zur Realität. Deutlich stellte er für Europa mangelnde Demokratie- und Öffentlichkeitserfahrung fest, weshalb zum Teil wenig Interesse an Europa bestehe. Er empfahl als europäische Identität die Einheit in der Vielfalt. Für Meyer heißt Identität der jetzige Stand des geschichtlichen Wandels ohne Anspruch auf Endgültigkeit und Unveränderlichkeit. weiter

Die beiden Reden stehen hier zum Download zur Verfügung:

          Rede von Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik

          Rede von Prof. Dr. Hans Joachim Meyer

Bischof Baxant

Dem Thema „Wes Geistes Kind seid ihr“ war der Abschlussgottesdienst des 31. Bundestreffens der Ackermann-Gemeinde gewidmet. Hauptzelebrant und Prediger war der erst seit kurzem sich im Amt befindliche Bischof Jan Baxant aus Leitmeritz/Litoměřice. Die Gestaltung oblag der Jungen Aktion der Ackermann-Gemeinde. Man müsse immer den Blick nach vorne, auf das gesteckte Ziel, richten und in eben diese Richtung tätig sein. „Gott segne das gemeinsame Werk und diejenigen, die am gemeinsamen Werk beteiligt sind“, sagte er gezielt zu den Mitgliedern der Ackermann-Gemeinde. „Als Bischof der Stadt Leitmeritz, die sich bis 1946 zu 90 Prozent aus einer deutschsprachigen Bevölkerung zusammensetzte, sage ich Ihnen: viele Ihrer damaligen Mitbürger, vielleicht auch Sie, auch meine Verwandten, verloren dort ihr Zuhause. Ihre Schicksale und ihre schweren Lebensdramen sind Ihre und unsere Schicksale und Dramen“, blickte Bischof Baxant in die Geschichte und dankte allen deutschen Wohltätern, Landsleuten und Familien, die trotz des erlittenen Schicksals seine Diözese unterstützt haben. weiter

Die Ausstellung "Verschwundenes Sudetenland" (Foto: D. Zeman)

Im Rahmen des Pilsners Treffens wurde im Pilsener Rathaus die Ausstellung „Gerettetes Erbe“ feierlich eröffnet. Gezeigt werden bis zum 13. August 17 großformatige Tafeln mit Farbfotografien von Kulturdenkmälern im Böhmerwald. Es dokumentiert die Renovierung von 300 Flurdenkmälern im Böhmerwald. Bei der feierlichen Ausstellungseröffnung sprachen Adolf Ullmann (Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde), František Ryneš vom Rotary Club (Governor Distrikt 2240) und Ivan Slavík vom Regionalmuseum Krummau. weiter


In der Měšťanská beseda wurde während des Bundestreffens die Ausstellung "Das verschwundene Sudetenland" der Prager Vereinigung Antikomplex gezeigt. Sie dokumentiert die Veränderung der Landschaft im tschechischen Grenzgebiet durch die Gegenüberstellung von alten und aktuellen Fotografien.

          Plakat zur Ausstellung "Gerettetes Erbe"

          Plakat zur Ausstellung "Das verschwundene Sudetenland"

 

Eindrücke von Pilsen

Mit großer Begeisterung wurde das Tanzbein geschwungen.

Neben den Vortägen, Diskussionen, Gesprächsforen und Gottesdiensten gab es eine Reihe von Begegungen und Aktionen, die das Pilsner Treffen zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis gemacht hat. Besonders in Erinnerung bleiben wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letzten Abend. Zum Auftakt trafen sie sich am Marktplatz. Es wurden deutsche und tschechische Lieder gesungen, die Tanzkapelle Rohrer Sommer spielte zur Sternpolka auf und zum Abschluss ließen sie Luftballons mit Postkarten in den Himmel steigen. Dieses Spektakel wurde von den Pilsner Passanten überaus positiv und mit großem Interesse verfolgt. Einzelne sangen sogar mit und schickten auch einen Luftballon auf den Weg. Den Abschlussabend im Großen Saal der Měšťanská beseda gestaltete der Rohrer Sommer: Die Tanzkapelle Rohrer Sommer lockte die Teilnehmer auf die Tanzfläche und der Chor brachte Einlagen.

Die Junge Aktion forderte auf: "Gesicht zeigen!" (Foto: V. Simek)

Der Jugendverband der Ackermann-Gemeinde, die Junge Aktion veranstaltete vom 1. bis 8. August 2009 eine deutsch-tschechisch-slowakisch-ungarische Jugendbegegnung in Hájek bei Pilsen. Am Montag und Dienstag waren die Jugendlichen zu Gast beim Bundestreffen. Bereits am Sonntag startete in der Měšťanská beseda die Aktion "Gesicht zeigen für..", die dann am Montag auf dem Pilsner Marktplatz fortgesetzt wurde. Die JAler forderten die Teilnehmer der Bundestreffens und Passanten in der Innenstadt auf, "Ja" zu einer guten deutsch-tschechischen Nachbarschaft zu sagen und sich hierfür fotografieren lassen. Der Stand der Jungen Aktion am Montag auf dem Marktplatz wurde gut besucht und die große Mehrheit der Passanten ließ sich gerne mit dem Schild in der Hand fotografieren.

Ein kleine Fotogalerie vermittelt Ihnen weitere Eindrücke vom Bundestreffen.

Fotos: Markus Bauer / Susanne Beckmann (soweit nicht anders im Bilduntertitel vermerkt)

Grußworte

„Mit großer Freude habe ich die Nachricht entgegengenommen, dass die Ackermann-Gemeinde für ihr 31.Bundestreffen das westböhmische Pilsen, den Bischofssitz der vor 15 Jahren gegründeten Diözese, als Tagungsort ausgewählt hat. Als gastgebender Bischof lade ich alle Mitglieder und Freunde der Ackermann-Gemeinde herzlich ein, vom 1. bis 4. August 2009 in großer Zahl nach Pilsen zu kommen. Die tschechische Kirche wertet dies als ein starkes Zeichen Ihrer tiefen Verbindung mit unserem Land und seinen Menschen.“

Bischof Mons. František Radkovský

Einladungsbrief von Bischof František Radkovský.

"Nachbarn, Freunde, Europäer!

Ich begrüße Sie bewusst mit dem Motto unserer Begegnung.
Unsere Jahrhunderte lange  gemeinsame Geschichte, als Deutsche und Tschechen nahe beieinander lebten, hilft uns jetzt, die Zukunft Europas konstruktiv zu gestalten.
Der Dialog ist und wird immer ein unverzichtbarer Bestandteil auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel sein, zum gegenseitigen Kennenlernen, Verständnis und Respekt vor dem anderen."

Primator Ing. Pavel Rödl

Grußwort von Primator Ing. Pavel Rödl.

Herzlichen Dank!

Das deutsch-tschechische Bundestreffen wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds (Prag) und das Bundesministerium des Innern.

Die deutsch-tschechische Kulturwoche "Rohrer Sommer" im Rahmen des Bundestreffens wird gefördert durch den Kulturreferenten für die böhmischen Ländern (BKM), das Haus des Deutschen Ostens München und die Sudetendeutsche Stiftung.

Die Ausstellungen werden ermöglicht durch den Rotary Club Plzeň und Antikomplex mit finanzieller Förderung durch das Haus des Deutschen Ostens München und die Stiftung Ackermann-Gemeinde Stuttgart.

 

Wir danken herzlich...

Freuen sich über ein gelungenes Bundestreffen: AG-Geschäftsführer Matthias Dörr, Geistlicher Beirat Msgr. Anton Otte, der Pilsner Bischof František Radkovský und SAG-Geschäftsführerin Marie Smolková

 

Wir danken sehr herzlich den Förderstellen, die diese deutsch-tschechische Maßnahme der Ackermann-Gemeinde in Pilsen/Plzeň ermöglicht haben.

Das deutsch-tschechische Bundestreffen der Ackermann-Gemeinde wurde gefördert durch

den Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds in Prag

und das Bundesministerium des Innern.

Die deutsch-tschechische Kulturwoche "Rohrer Sommer" im Rahmen des Bundestreffens wurde gefördert durch

den Kulturreferent für die böhmischen Länder (BKM),

das Haus des Deutschen Ostens in München,

und die Sudetendeutsche Stiftung.

Die Ausstellungen "Gerettetes Erbe" und "Das verschwundene Sudetenland", die im August in Pilsen/Plzeň in Kooperation mit dem Rotary-Club Plzeň und Antikomplex gezeigt wurden, wurden ermöglicht durch finanzielle Förderungen

des Haus des Deutschen Ostens in München

und der Stiftung Ackermann-Gemeinde Stuttgart.