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Ackermann-Gemeinde der Diözese Bamberg

„WIR BAUEN BRÜCKEN“

Die Ackermann-Gemeinde in der Erzdiözese Bamberg arbeitet seit 1946 für Frieden und Versöhnung in der Mitte Europas. Dabei setzt sie sich nicht nur für die Bewältigung von Unrecht und Leid der Vergangenheit ein, sondern auch für den Aufbau guter Nachbarschaft zwischen Deutschen, Tschechen und Slowaken. Sie hielt und hält es für geboten,
- aus bitteren Erfahrungen zu lernen,
- an bewährte Traditionen anzuknüpfen,
- neuen Fehlentwicklungen vorzubeugen,
- grenzüberschreitend Solidarität zu üben und
- christliche Wertvorstellungen in Europa zur Geltung zu bringen

Schwerpunkte unserer Arbeit in der Erzdiözese

  • Bildungsveranstaltungen auf nationaler und internationaler Ebene
  • Tag der Begegnung mit Nepomukfeier und Lichterschwimmen in Bamberg unter Mitwirkung tschechischer Bischöfe und Priester
  • Gemeinschaftstag der Diözesen Bamberg und Eichstätt an Christi Himmelfahrt
  • Studien- und Begegnungsfahrten nach Ostmitteleuropa
  • Sprachkurse (Deutschkurs für tschechische und slowakische Geistliche, Tschechischkurs für Deutsche)
  • gemeinsame Gottesdienste und Wallfahrten
  • die Unterstützung von deutsch-tschechischen Partnerschaften
  • Zusammenarbeit mit Deutsch-Tschechischen Clubs und Vereinigungen

 

Neue Statuten und neuer Diözesanvorstand

Zum 1. Mai 2017 hat H.H. Erzbischof Dr. Ludwig Schick Pfarrer Markus Goller von der Pfarrei Christkönig in Fürth zum Geistlichen Beirat der Ackermann-Gemeinde in der Erzdiözese Bamberg ernannt. Pfarrer Markus Goller hat nach dem Rücktritt des bisherigen Diözesanvorsitzenden in Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand der Ackermann-Gemeinde und dem Erzbischöflichen Ordinariat neue Statuten für den Diözesanverband entworfen. Nach diesen Statuten hat die Mitgliederversammlung der Ackermann-Gemeinde am 8. Juli 2017 erstmals einen Diözesanvorstand aus acht Mitgliedern gewählt. Mit dem Vorsitz hat die Versammlung mit Altbürgermeister Rudolf Grafberger einen 82-jährigen gebürtigen Bamberger betraut, der mit einer Oberschlesierin verheiratet ist, die als Kind aus Cosel und als Jugendliche aus der DDR geflohen ist.