60 Jahre Eichstätter Deklaration
Beginn: 14:00
Ende: 28.11.2009 17:30
Die Ackermann-Gemeinde in Kooperation mit dem Sudetendeutschen Rat lädt sehr herzlich zum Festakt anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der Eichstätter Deklaration am 28.11.2009 um 15.30 Uhr in den Spiegelsaal der Residenz Eichstätt ein.
Das Programm beginnt um 14.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst und endet mit einem Empfang im Anschluss an den Festakt.
Programm:
14:00 Uhr
„Der uns ein anderes Herz und einen neuen Geist schenkt“ (Ez. 11,19)
Ökumenischer Gottesdienst mit Generalvikar Dompropst Johann Limbacher, Eichstätt, und Dekan Wolfgang Popp, Pappenheim
Ort: Kreuzkapelle, Seminar – Collegium Willibaldinum, Leonrodplatz 5, Eichstätt
15:30 Uhr
Festakt „60 Jahre Eichstätter Deklaration“
Begrüßung:
Adolf Ullmann, Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde
Grußworte:
Oberbürgermeister Arnulf Neumeyer, Eichstätt
Albrecht Schläger, Generalsekretär des Sudetendeutschen Rates
Festreden:
Staatsminister Siegfried Schneider MdL
„60 Jahre Eichstätter Deklaration – Weichenstellung für Integration und Dialog“
Bernd Posselt MdEP, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe
„Europa – Hoffung auf eine gerechte Friedensordnung“
Musikalische Umrahmung: Klarinettentrio Rohrer Sommer
Ort: Spiegelsaal der Residenz, Residenzplatz 1, Eichstätt
anschl. Empfang
Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich bitte an die Bundesgeschäftsstelle der Ackermann-Gemeinde in München. Wir schicken Ihnen eine Einladungen und einen Anmeldezettel zu. Anmeldungen sind bis zum 18.11.2009 erbeten.
Stichwort: Eichstätter Deklaration
Am ersten Adventsonntag des Jahres 1949 (27.11.) versammelten sich in Eichstätt auf Initiative der Ackermann-Gemeinde bedeutende sudetendeutsche Persönlichkeiten ungeachtet aller weltanschaulichen und politischen Unterschiede. In der sogenannten Eichstätter Deklaration formulierten sie erstmals den Verzicht auf Rache und legten ein klares Bekenntnis zur Einigung Europas ab.
Die Eichstätter Deklaration gilt als Vorläuferin der Charta der Heimatvertriebenen. Von ihr ging ein wichtiger historischer Impuls zur Integration der Vertriebenen, zur Aufarbeitung ihres Schicksals und zur Versöhnung mit den Nachbarvölkern aus.
Die Unterzeichner waren: Dr. Walter Becher, Dr. Walter Brand, Ing. Friedrich Brehm, Dr. Emil Franzel, Dr. Hermann Götz MdB, Dr. Walter Hergl, Hermann Hönig, Wenzel Jaksch, Dr. Eugen Lemberg, Dr. Gottfried Preißler, Richard Reitzner MdB, Reinhold Riedel, Dr. Rudolf Schreiber, Hans Schütz MdB, P. Dr. Paulus Sladek OSA, Dr. Wilhelm Turnwald, Dr. Walter Zawadil MdB.
